Tiny House kaufen: stationär, mit Baugenehmigung und auf Wunsch im Effizienzhaus-40-Standard.
Ideal für dauerhaftes Wohnen, inkl. altersgerechte Modelle sowie Spezialausführungen für den Einsatz als Ferienhaus und Office.
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TIMO Haus verkauft seit Jahren kompakte Häuser, die dort bleiben, wo sie hingehören: auf einem festen Fundament, fest mit dem Boden verbunden. Unsere Tiny Houses sind stationäre Häuser zum dauerhaften Wohnen — keine Übergangslösung. Auf Wunsch liefern wir sie auch mit Trailer und Rädern, doch die allermeisten Kunden möchten ihr Haus fest auf dem Grundstück. Mit Baugenehmigung, nach deutschem Baustandard und auf Wunsch im Effizienzhaus-40-Standard. Wenn Sie überlegen, ein Tiny House zu kaufen, finden Sie hier die Antworten, die unsere Kunden am häufigsten brauchen: zu Kosten, Genehmigung, Technik und Ablauf.
Für dauerhaftes Wohnen konzipiert — stationär, gedämmt, genehmigungsfähig. Ideal für Singles, Paare und alle, die ihre Wohnfläche bewusst klein halten wollen — ebenso geeignet fürs Wohnen im Alter, als Vermietungsobjekt oder als separates Homeoffice.
60 Modelle mit rund 20 bis 50 m² Wohnfläche, Preise ab 63.800 € (kleinstes Modell MW24, schlüsselfertig).
Über 1.700 persönliche Beratungen — ehrlich, kostenlos, unverbindlich.
Hier finden Sie die Antworten auf die Fragen, die unsere Kunden am häufigsten stellen:
Die Kurzfassung — für alle, die wenig Zeit haben
Ein stationäres Tiny House passt für Menschen, die kleiner, einfacher und planbarer wohnen möchten — ob Paar oder allein, ob jünger oder älter. Entscheidend ist der Wunsch nach wenig, gut geplanter Fläche bei niedrigen laufenden Kosten.
Wer dauerhaft darin wohnen will, sollte stationär denken: auf festem Fundament, mit Baugenehmigung.
Die eigentliche Herausforderung ist meistens nicht das Haus, sondern das passende Grundstück und der Weg durch das Bauamt.
Was zählt, ist Alltagstauglichkeit: ebenerdig, pflegeleicht, warm im Winter, niedrige Nebenkosten.
Unsere Tiny House Modelle für dauerhaftes Wohnen:
Folgende Tiny House Modelle sind für dauerhaftes Wohnen angelegt.
Expertenwissen zu Tiny Houses:
Was ist ein stationäres Tiny House?
Wenn uns jemand fragt, was ein Tiny House ist, beschreiben wir es so: ein kompaktes, stationäres Haus mit rund 20 bis 50 m² Wohnfläche. Es wird auf ein Fundament gesetzt, fest mit dem Boden verankert und bekommt eine Baugenehmigung wie jedes andere Haus auch. Der Unterschied zu einem klassischen Einfamilienhaus ist nur: Es ist kleiner, einfacher und in den Kosten besser planbar.
Viele Interessenten googeln „Tiny House kaufen“ und landen zuerst bei Videos von Häusern auf Rädern. In den Köpfen vieler Menschen ist „Tiny House“ einfach das Wort für ein kleines, durchdachtes Haus geworden — unabhängig davon, ob es Räder hat. Rund 95 Prozent unserer Kunden möchten ihr Haus ohne Räder. Das hat einen praktischen Grund: Steht ein Haus dauerhaft auf einem privaten Grundstück und ist fest an Wasser, Abwasser und Strom angeschlossen, ist es aus Sicht des Bauamts ohnehin ein ganz normales Haus — ob mit oder ohne Räder spielt dafür keine Rolle. Ohne Räder, fest auf dem Fundament verankert, ordnen auch Banken das Haus schneller als reguläre Immobilie ein.
Tiny House, Modulhaus, Mobilheim — wo ist der Unterschied?
Für die meisten Käufer gibt es keinen Unterschied, der im Alltag zählt. „Tiny House“ ist kein gesetzlich geschützter Begriff, es gibt keine DIN-Norm dafür. Für den einen sind es 30 Quadratmeter, für den anderen 50 oder 80. Was die Häuser eint: Es sind kompakte Holzhäuser mit einem Stahlrahmen, stationär aufgestellt und genehmigungsfähig. Worin sie sich unterscheiden, zeigt die folgende Übersicht — sie hilft Ihnen, das passende Haus für Ihren Zweck zu finden.
Bei dem Tiny House handelt es sich um ein kompaktes, bewegliches Wohnelement, das in seiner Ausstattung konventionellen Häusern in nichts nachsteht. Moderne Tiny Houses sind nicht nur kostengünstig, sondern werden auch in hochwertigen Ausführungen angeboten, die kaum Wünsche offenlassen. Der Innenbereich gliedert sich in mehrere Nutzbereiche und bietet somit genügend Raum für Schlafbereich, Wohnraum, Küche, Bad und zusätzliche Bereiche wie Arbeits- oder Gästezimmer.
TINY HOUSE
Bauweise: Kompakt, ein Baukörper
Aufstellung: Fest auf Fundament
Typische Nutzung: Dauerhaftes Wohnen, Vermietung, Home Office
Genehmigung: Wie ein normales Haus
MODULHAUS
Bauweise: Aus Modulen kombinierbar
Aufstellung: Fest auf Fundament
Typische Nutzung: Dauerhaftes Wohnen, erweiterbar
Genehmigung: Wie ein normales Haus
MOBILHEIM
Bauweise: Kompakt, mit Trailer/Räder lieferbar
Aufstellung: Mit oder ohne Räder, fest verankert
Typische Nutzung: Dauerwohnen oder Ferien
Genehmigung: Wie ein normales Haus
Für wen lohnt sich ein Tiny House?
Ein Tiny House ist für sehr unterschiedliche Menschen die richtige Wahl. Was sie verbindet, ist nicht das Alter, sondern der Wunsch: kleiner wohnen, gut geplant, mit niedrigen laufenden Kosten. Drei Gruppen kommen besonders häufig zu uns.
Menschen, die sich verkleinern
Das große Haus ist abbezahlt, die Kinder sind seit Jahren ausgezogen, zwei oder drei Etagen müssen geheizt, geputzt und gepflegt werden — Räume, die niemand mehr nutzt. Dazu werden Treppen mit den Jahren lästiger. Diese Kunden berichten fast wortgleich dasselbe: deutlich weniger Fläche, eine Ebene, keine Treppen, wenig Aufwand, niedrige Heizkosten. Entscheidend ist hier Alltagstauglichkeit. Wir bauen auf Wunsch altersgerecht beziehungsweise barrierearm: breitere Türen und Bewegungswege, eine bodengleiche Dusche. Eine kleine Schwelle am Eingang lässt sich bautechnisch nicht ganz vermeiden — dafür sind die Wege im Inneren großzügig geplant.
Paare ohne Kinder im Haushalt
Ob Mitte 40 oder Mitte 70 — Paare ohne Kinder im Haus sind in einem Tiny House gut aufgehoben. 40 bis 48 Quadratmeter reichen für zwei Menschen meistens aus. Wichtig sind zwei echte Bereiche zum Schlafen und Wohnen, eine vernünftige Küche und ein richtiges Bad mit Dusche.
Singles und jüngere Erstkäufer
Es kommen immer mehr jüngere, alleinstehende Menschen zu uns, für die ein konventionelles Einfamilienhaus finanziell nicht realistisch ist — oder die schlicht keine 140 Quadratmeter brauchen. Ein kleines Haus kostet weniger und braucht ein kleineres Grundstück, was die Kosten zusätzlich senkt. Unser wichtigster Hinweis für diese Gruppe: Planen Sie eine mögliche KfW-Förderung von Anfang an mit ein, nicht erst im Nachhinein. Dazu weiter unten mehr.
Für wen ein Tiny House ehrlich gesagt nicht die richtige Wahl ist:
Wer mit kleinen Kindern plant oder noch Nachwuchs erwartet: 40 Quadratmeter werden dann schnell zu eng. Hier ist meist ein kleines Fertighaus mit 60 bis 90 m² und Platz für ein, zwei Kinderzimmer die bessere Wahl — dazu beraten wir ebenfalls.
Wer ein Haus ohne Grundstücks- und Genehmigungsprüfung kaufen will: Das geht nicht. Erst muss geklärt sein, ob das Haus dort stehen darf.
Wer die Idee bisher nur romantisch findet und praktisch nicht durchdacht hat: Dann empfehlen wir zuerst einen Musterhaus-Termin, bevor es ums Kaufen geht.
Was uns nach mehr als 1.700 Beratungsgesprächen immer wieder begegnet: Fast alle Kunden unterschätzen, wie großzügig ein gut geschnittener Grundriss auf 40 oder 48 Quadratmetern wirkt. Wir gehen mit ihnen durch das ganze Musterhaus und fragen am Ende, wie viel Wohnfläche sie schätzen. Fast immer liegen sie 10 bis 20 Quadratmeter zu hoch. Wenn wir dann sagen, dass es keine 60, sondern nur 40 Quadratmeter sind, kommt sehr oft derselbe Satz:
„Das reicht uns. Das ist perfekt für uns. Wir wollen gar nicht mehr.“
Was kostet ein Tiny House wirklich?
Wenn ein Kunde anruft und fragt „Was kostet so ein Tiny House bei Ihnen?“, lautet die ehrliche Antwort zuerst: pauschal lässt sich das schwer sagen. Es ist ein bisschen wie bei der Frage, was ein Auto kostet — das hängt von Größe, Modell, Ausstattung und Dämmstandard ab. Konkret sagen können wir: Ein baugenehmigungsfähiges Tiny House gibt es bei uns ab rund 63.800 Euro schlüsselfertig für das kleinste Modell MW24. Für die wohnfertige Variante, also möbliert mit Küche, Bad und Einrichtung, beginnt der Preis bei rund 72.700 Euro. Nach oben gehen größere Modelle bis knapp über 100.000 Euro. Alle Preise verstehen sich inklusive 19 % Mehrwertsteuer und Transport. Der Transport ist bundesweit im Preis enthalten; Lieferungen auf Inseln klären wir im Einzelfall.
Was „schlüsselfertig“ bei uns bedeutet
Schlüsselfertig heißt: Sie erhalten ein komplett ausgebautes Haus, bereit für Ihre individuelle Ausstattung und Möblierung. Enthalten sind:
komplett fertige Wohnhülle — Böden, Wände, Decke
winterfeste Dämmung nach GEG, 3-fach-Verglasung, 2,40 m Raumhöhe
komplette Elektrik inklusive Innen- und Außenbeleuchtung
komplette Wasserinstallation
Rollläden und PV-Vorbereitung
Typenstatik, vereinfachter GEG-Nachweis und Transport
Das ist allerdings nicht der Endpreis. Manche Kunden meinen, mit dem Hauspreis seien alle Kosten abgedeckt — das stimmt nicht. Wer ehrlich plant, rechnet zusätzlich mit Baunebenkosten: Bauantrag, Bodengutachten, Gründungsnachweis vom Statiker, Fundament, Erschließung sowie das Aufstellen mit dem Kran. Diese Leistungen werden von Fachfirmen vor Ort erbracht. Erfahrungsgemäß liegen die Nebenkosten meistens zwischen 15.000 und 25.000 Euro, im Einzelfall auch darüber — ein Erfahrungswert, keine Garantie.
Wir nennen die Nebenkosten so früh und so offen, weil wir mit unseren Kunden ehrlich umgehen wollen. Niemand soll nach einer Besichtigung sagen, dieser Punkt sei verschwiegen worden. Die folgende Übersicht zeigt, aus welchen Posten die Nebenkosten bestehen — bewusst ohne Einzelpreise:
Woraus die Baunebenkosten bestehen:
Bauantrag & Planung (Architekt / Bauingenieur), abhängig von Aufwand, Komplexität des Grundstücks
Bodengutachten (Gutachter vor Ort), abhängig von Baugrund, Region
Gründungsnachweis/Statik (Statiker vor Ort), abhängig von Bodengutachten, Hausgröße
Fundamente (Tiefbaufirma vor Ort), abhängig von Bodenbeschaffenheit, gewählte Lösunger
Erschließung, Strom/Wasser/Abwasser (Versorger / Tiefbaufirma), abhängig von Entfernung zum Netz, Grundstück
Aufstellen mit Kran (Kranunternehmen), abhängig von Zufahrt, Hindernisse vor Ort
Vermessung, falls nötig (Vermesser), abhängig von Vorgaben der Gemeinde
Wichtig zu wissen: Diese Leistungen werden von Fachfirmen vor Ort erbracht, nicht von TIMO Haus. Wir stellen sie Ihnen nicht in Rechnung und können ihre Höhe nicht garantieren — sie hängen stark von Ihrem Grundstück ab. Genau deshalb nennen wir hier keine festen Beträge, sondern empfehlen, sich vor Ort konkrete Angebote einzuholen.
Für manche Kunden fallen die Nebenkosten niedriger aus — dann, wenn das Haus im eigenen Garten neben dem bestehenden Wohnhaus aufgestellt wird. Auch in diesem Fall muss ein Anschluss an Strom, Wasser und Abwasser hergestellt werden; er lässt sich aber oft vom Nachbargebäude aus realisieren, mit einem eigenen Stromzähler und einer Wasseruhr dazwischen. Wie hoch Ihre Nebenkosten tatsächlich liegen, hängt stark von Ihrem Grundstück ab.
Braucht man eine Baugenehmigung für ein Tiny House?
Ja. Für ein dauerhaft bewohntes Tiny House auf einem privaten Grundstück brauchen Sie in der Praxis immer eine Baugenehmigung. Sobald ein Tiny House dauerhaft auf einem privaten Grundstück steht und an Wasser, Abwasser und Strom angeschlossen ist, ist es aus Sicht des Bauamts ein normales Haus. Ob es 30, 50 oder 70 Quadratmeter hat, spielt dabei keine Rolle: Es unterliegt denselben baurechtlichen Regeln wie jedes andere Wohnhaus. Der Mythos, Tiny Houses seien genehmigungsfrei, stammt aus den USA und gilt in Deutschland nicht.
So läuft der Weg zur Genehmigung ab
Wenn Sie ein Grundstück haben, empfehlen wir als ersten Schritt eine Bauvoranfrage — Sie fragen das Bauamt also vorab, ob auf diesem Grundstück ein Haus aufgestellt werden darf. Sinnvoll ist es, schon hier einen Architekten einzuschalten, besonders wenn das Grundstück erst noch gekauft werden soll. Ein Fachmann klärt, bevor Sie Geld ausgeben und Verträge unterschreiben: Darf das Haus dort stehen? Gibt es genug Bebauungsfläche? Macht der Bebauungsplan Vorgaben zu Dachform oder Dachneigung? Fällt die Bauvoranfrage positiv aus, gehen wir gemeinsam in die Planung, und Sie können parallel den Bauantrag stellen.
Unser Tipp für das Gespräch mit dem Bauamt
Viele Kunden gehen zum Bauamt und fragen, ob sie „ein Tiny House oder Mobilheim“ aufstellen dürfen. Das ist selten ein guter Einstieg. Bei manchen Sachbearbeitern entsteht dann sofort das Bild eines schlecht gedämmten Hauses ohne Statik — das schreckt ab. Besser ist es, von einem „kleineren Haus“ zu sprechen, das aufgestellt werden soll, und zu fragen, wie groß die Bebauungsfläche ist und welche Maße zulässig sind. Sobald das Bauamt erkennt, dass Statik und ein hoher Dämmstandard vorhanden sind, ist das Gespräch ein ganz anderes. Ein Prospekt, der die Häuser zeigt, und der Hinweis, dass für solche Häuser ein KfW-Kredit möglich ist, schaffen zusätzlich Vertrauen. Das neue Baugesetz, der sogenannte Bauturbo, kann je nach Kommune zusätzliche Spielräume eröffnen — ob er im Einzelfall hilft, entscheidet die Gemeinde. Wir haben bereits Kunden, die dank dieser Regelung bauen konnten.
Worauf es beim Grundstück ankommt
Der häufigste Irrtum: „Mein Grundstück ist 500 Quadratmeter groß, da passt das schon.“ Entscheidend ist aber nicht die Grundstücksgröße, sondern die tatsächlich bebaubare Fläche. Grundstücke sind selten quadratisch geschnitten, und zu den Grenzen sind Abstände einzuhalten — in der Regel rund 3 Meter zur Seite, zur Straße oft 5 bis 6 Meter. Dazu kommen mögliche Baugrenzen, die man nur im Bebauungsplan sieht. Ein zweiter Punkt, der oft unterschätzt wird, ist die Dachneigung: Schreibt der Bebauungsplan zum Beispiel 45 Grad vor, wird das Haus für den Transport zu hoch. Solche Vorgaben sind K.-o.-Kriterien, die vor dem Grundstückskauf geklärt werden müssen — manchmal lässt sich mit dem Bauamt eine Ausnahmegenehmigung besprechen, aber verlassen sollte man sich nicht darauf.
Wie sind die Häuser von TIMO Haus gebaut?
Unsere Häuser — ob Tiny House, Mobilheim oder Modulhaus — sind im Kern Holzhäuser mit einem Stahlrahmen. Den Stahlrahmen brauchen wir, um das Haus mit dem Kran vom Tieflader auf das Grundstück zu setzen, und er ist Teil der Statik. Der Anteil an Holz ist hoch. Häuser bis 50 Quadratmeter Wohnfläche müssen keinen Effizienzhaus-40-Standard erreichen — hier genügt ein vereinfachter GEG-Nachweis über die einzelnen Bauteile. Welche Heizung im Einzelfall sinnvoll ist, klären wir gemeinsam in der Beratung.
„Ist das winterfest?“ — die häufigste Frage
Wenn ein Kunde fragt, ob das Haus winterfest ist, sagen wir oft halb im Scherz: Das ist fast eine Beleidigung für das Haus. Ein TIMO Haus im Effizienzhaus-40-Standard ist besser gedämmt als viele heute neu gebaute Einfamilienhäuser. Unser Mobilheim-Musterhaus steht seit vier Jahren, und die Erfahrung ist eindeutig: Ab etwa 10 Grad Außentemperatur lässt sich die Luft-Wärmepumpe ausschalten — es wird sonst zu warm. Das Haus ist so dicht, dass die Wärme sehr lange drin bleibt.
Im Musterhaus erleben wir regelmäßig dasselbe: Stehen drei, vier, fünf Menschen länger im Haus, fängt die Wärmepumpe an zu kühlen — auch bei 5 Grad Außentemperatur. Die Kunden sind überrascht. Die Erklärung ist einfach: Jeder Mensch gibt rund 50 bis 70 Watt Wärme ab, fünf Personen zusammen also 250 bis 350 Watt. Das registriert die Wärmepumpe. Wer hier wohnt, kocht, duscht, hat Laptop, Kaffeemaschine und Wasserkocher in Betrieb — so viel Wärme, dass ein Effizienzhaus 40 die meiste Zeit eher gekühlt als geheizt wird.
Was Besucher im Musterhaus am meisten überrascht
Am stärksten überrascht das Raumgefühl. Wir gehen mit den Kunden durch das ganze Haus — Schlafzimmer, Technikraum, Bad, Wohnbereich — und stellen am Ende die Frage, wie viel Wohnfläche sie schätzen. Fast alle liegen 10 bis 20 Quadratmeter zu hoch. Die Überraschung ist groß, wenn sich herausstellt: Es sind keine 60 Quadratmeter, sondern 40. Und fast immer folgt die Erkenntnis, dass 40 bis 50 gut geplante Quadratmeter zum Leben völlig ausreichen — mit Schlafzimmer, Bad, Hauswirtschaftsraum und einem vernünftigen Wohnbereich.
Genau deshalb ist unser bester Rat: Besuchen Sie das Musterhaus in Münster — am besten an einem Tag mit schlechtem Wetter. Bei Kälte, Regen oder Hitze spüren Sie selbst, wie das Haus sich anfühlt. Das überzeugt mehr als jede Zahl.
KfW-Förderung — was Sie wissen müssen:
Unsere Häuser im Effizienzhaus-40-Standard erfüllen eine wichtige technische Voraussetzung für einen KfW-Kreditantrag. Ob die Förderung am Ende bewilligt wird, entscheidet die Bank — wie bei jedem Kredit wird dabei die Kreditwürdigkeit geprüft.
Mindestens so wichtig wie die Bonität ist die richtige Reihenfolge. Wichtig vorab: sich für ein Modell entscheiden heißt noch nicht bestellen — der verbindliche Kauf kommt erst ganz am Ende:
Haus auswählen: Zuerst entscheiden Sie sich für ein Modell — der Energieberater braucht ein konkretes Haus mit seiner Größe und Ausstattung, um überhaupt rechnen zu können.
Energieberater einschalten: Er klärt mit der KfW, ob das geplante Haus die Anforderungen erfüllt, und erhält dafür eine BzA-Nummer — die „Bestätigung zum Antrag".
Zur Hausbank: Mit dieser BzA-Nummer gehen Sie zu Ihrer Bank. Die Bank prüft die Unterlagen und stellt den eigentlichen Antrag bei der KfW.
Bewilligung abwarten: Erst wenn die Bewilligung der KfW vorliegt, darf das Haus bestellt werden.
Dieser letzte Punkt ist entscheidend: Wer zuerst bestellt und sich erst danach um die Förderung kümmert, bekommt den KfW-Kredit nicht mehr. Deshalb gilt immer: erst die Bewilligung, dann die Bestellung.
Wichtiger Hinweis zur Förderung
Mit dem Effizienzhaus-40-Standard ist eine technische Grundvoraussetzung für einen KfW-Kreditantrag erfüllt. Ob eine Förderung möglich ist, entscheidet die Bank im Einzelfall. Förderbedingungen können sich ändern; maßgeblich sind die jeweils aktuellen KfW-Programmbedingungen
Wie läuft der Kauf ab?
Vom ersten Kontakt bis zum Einzug
Vom Besuch bei uns bis zum Einzug vergehen typischerweise 8 bis 12 Monate. Die größte Variable ist dabei nicht die Produktion, sondern das Baugenehmigungsverfahren. Der Ablauf in Schritten:
Information und Angebot: Wenn Ihnen ein Haus gefällt, erhalten Sie von uns ein kostenloses, unverbindliches Angebot mit Grundrissen und einer detaillierten Aufstellung. Das verpflichtet Sie zu nichts — Sie unterschreiben nichts.
Bauvoranfrage und Bauantrag: Auf Wunsch stellt unser Architekt den Bauantrag. Das kann parallel zur Hausplanung laufen.
Planung: Sie gehen mit einer unserer Kundenbetreuerinnen die Grundrisse durch und stimmen Ihre individuellen Wünsche ab. In dieser Phase wird das Haus außerdem an die Vorgaben Ihres Bebauungsplans angepasst, und die Statik wird auf Ihr konkretes Grundstück abgestimmt. Jeden Wunsch prüfen wir sorgfältig — und sagen ehrlich, was geht und was nicht, statt vorschnell alles zu versprechen.
Bestellung: Wir nehmen eine Bestellung am liebsten erst an, wenn die Baugenehmigung vorliegt.
Produktion und Lieferung: Wir fertigen das Haus und liefern es per Tieflader bis zur Grundstücksgrenze. Das Aufstellen mit dem Kran auf das vorbereitete Fundament übernimmt eine Kranfirma vor Ort — diese Leistung organisieren Sie als Bauherr, sie ist nicht Teil des Hauspreises.
Wo Projekte ins Stocken geraten
Die meisten Projekte scheitern nicht am Haus, sondern an Vorgaben des Bebauungsplans, an die Kunden nicht gedacht haben. Eine vorgeschriebene Dachneigung von 45 Grad macht das Haus für den Transport zu hoch. Ein vorgeschriebener Klinker als Fassade oder echte Dachpfannen lassen sich mit unserer Bauweise nicht umsetzen. Solche Punkte sind K.-o.-Kriterien — und genau deshalb empfehlen wir, sie früh zu klären. Aus demselben Grund nehmen wir Bestellungen erst an, wenn die Baugenehmigung wirklich vorliegt: Wir hatten Fälle, in denen eine Bauvoranfrage positiv war und die Baugenehmigung am Ende trotzdem nicht erteilt wurde.
Häufige Fragen zum Tiny House-Kauf
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Ja. Unsere Häuser erfüllen den deutschen Baustandard oder auf Wunsch den höheren Effizienzhaus-40-Standard — mit vollständiger Dämmung, Heizung und Hausinstallation. Entscheidend ist, dass Grundstück und Bebauungsplan dauerhaftes Wohnen erlauben.
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Ja. Für ein dauerhaft bewohntes Tiny House auf einem privaten Grundstück brauchen Sie in der Praxis immer eine Baugenehmigung. Tiny Houses sind in Deutschland nicht genehmigungsfrei — dieser Mythos stammt aus den USA. Sobald ein Haus dauerhaft auf einem Grundstück steht und an Wasser, Abwasser und Strom angeschlossen ist, gelten dieselben baurechtlichen Regeln wie für jedes andere Wohnhaus.
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Ein baugenehmigungsfähiges Tiny House gibt es ab rund 63.800 Euro schlüsselfertig für das kleinste Modell MW24, größere Modelle gehen bis knapp über 100.000 Euro. Alle Hauspreise verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer und Transport. Dazu kommen Baunebenkosten für Leistungen wie Bauantrag, Fundament, Erschließung und Kran — diese werden von Fachfirmen vor Ort erbracht, gehören nicht zu unserem Angebot und hängen stark vom Grundstück ab. Eine verlässliche Summe lässt sich daher nur mit konkreten Angeboten vor Ort ermitteln.
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Ja — und zwar in beiden Ausführungen. Unsere Häuser im GEG-Standard, die rund 60 % unserer Kunden wählen, sind nach dem Gebäudeenergiegesetz gedämmt, genau wie größere Neubauten auch. Wer noch einen Schritt weiter gehen möchte, wählt den Effizienzhaus-40-Standard — dann ist das Haus besser gedämmt als viele neu gebaute Einfamilienhäuser. Unser Musterhaus steht seit vier Jahren; die Erfahrung zeigt, dass dort eher gekühlt als geheizt werden muss, sobald mehrere Menschen im Haus sind. Die Heizkosten bleiben dadurch niedrig — die genaue Höhe hängt von Standort, Größe und Nutzung ab.
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Ja, auf Wunsch bauen wir altersgerecht: ebenerdig, mit bodengleicher Dusche, breiteren Türen und großzügigen Bewegungswegen. Vieles davon entspricht den Anforderungen an barrierefreies Wohnen — den rechtlich geschützten Begriff „barrierefrei" verwenden wir trotzdem zurückhaltend, weil er an genau definierte Normen gebunden ist, die wir im Einzelfall prüfen müssen.
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Wir fertigen das Haus und liefern es per Tieflader bis zur Grundstücksgrenze. Das Abladen und Aufstellen auf das vorbereitete Fundament übernimmt am Aufstellort ein Kran, den Sie als Bauherr beauftragen — diese Leistung ist nicht Teil des Hauspreises. Wichtig ist, dass das Fundament (meistens Punktfundamente) vorher steht und die Zufahrt breit genug ist. Die Aufstellung selbst dauert meistens einen Tag.
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Was muss ich beim Grundstück beachten? Drei Dinge: Der Bebauungsplan muss die geplante Nutzung erlauben, die Erschließung muss möglich sein, und der Boden muss tragfähig sein — das klärt ein Bodengutachten. Unser Rat: Klären Sie die Bodenbeschaffenheit so früh wie möglich. Wenn Sie das Grundstück bereits besitzen, fragen Sie bei der Gemeinde nach vorhandenen Unterlagen oder beauftragen Sie ein Bodengutachten vor Baubeginn. Wenn Sie noch kaufen, fragen Sie den Verkäufer nach einem vorhandenen Gutachten oder vereinbaren Sie den Kauf unter dem Vorbehalt, dass der Baugrund tragfähig ist.
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Ja — und das ist im Tiny-House-Markt noch immer die Ausnahme. Möglich wird das durch den Effizienzhaus-40-Standard, den wir auf Wunsch bauen. Die KfW selbst vergibt keine Förderung direkt — den Kredit beantragen Sie über Ihre Hausbank, die im Einzelfall entscheidet. Wichtig ist nur die Reihenfolge: erst die Bewilligung, dann die Bestellung. Wer vorher kauft, verliert den Anspruch.
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Typischerweise etwa 8 bis 12 Monate. Die größte Variable ist das Baugenehmigungsverfahren, nicht die Produktion.
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Für Haushalte mit vielen Menschen ist ein Tiny House zu klein — ebenso für junge Familien, die ein oder zwei Kinder planen: Der Platz wird auf Dauer eng, und Privatsphäre und Rückzugsmöglichkeiten sind auf wenigen Quadratmetern stark eingeschränkt. Auch wer mehrere große Räume braucht oder wem es schwerfällt, mit wenig auszukommen, wird sich auf Dauer beengt fühlen. In all diesen Fällen ist ein größeres Haus die ehrlichere Wahl — zum Beispiel ein kompaktes Fertighaus, zu dem wir ebenfalls beraten.
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Wenn Sie Fragen haben, die diese Seite nicht beantwortet, rufen Sie uns an. Eine Beratung bei TIMO Haus kostet nichts und verpflichtet zu nichts. Und wenn wir sehen, dass sich ein Vorhaben kaum umsetzen lässt, sagen wir das auch offen — lieber vorher ehrlich, als dass jemand viel Geld investiert und am Ende vor Problemen steht.
Ein Tiny House ist keine Anschaffung für ein paar Hundert Euro — es soll ein Zuhause für viele Jahre sein. Nehmen Sie sich die Zeit, alles in Ruhe zu durchdenken. Wir laufen nicht weg. Unser zweiter Vorschlag ist ein Termin im Musterhaus in Münster. Oder stöbern Sie zunächst in der Modellübersicht — alle Tiny Houses mit Preisen und Grundrissen.
Verfasst von Boguslaw Papierak
Leiter Vertrieb & Projektentwicklung bei TIMO Haus GmbH, Münster. Über elf Jahre Erfahrung im Bau kompakter, energieeffizienter Häuser und mehr als 1.700 persönliche Kundenberatungen. Persönlicher Ansprechpartner für Tiny Houses, Modulhäuser, Mobilheime und altersgerechtes Wohnen.
Alle Preise inkl. 19 % MwSt. und Transport bis zur Grundstücksgrenze. Richtangebot, Änderungen vorbehalten. Preis- und Leistungsangaben sind modell- und ausstattungsabhängig. Baunebenkosten werden von Fachfirmen vor Ort erbracht, variieren je nach Grundstück und sind nicht im Hauspreis enthalten. Angaben zu Energiekosten sind Erfahrungswerte und keine Garantie. Die Erteilung einer Baugenehmigung hängt von den grundstücksbezogenen Voraussetzungen ab. Eine Kreditbewilligung über KfW-Programme setzt die individuelle Bonitätsprüfung durch die kreditgebende Bank voraus; Förderbedingungen können sich ändern, maßgeblich sind die jeweils aktuellen KfW-Programmbedingungen. Stand: Mai 2026.